Ein Heimkinotraum in Norddeutschland wurde Realität

Aufmerksame Leser unserer Seite haben diesen Bericht vor einigen Wochen sicherlich mit grossem Interesse gelesen.

Jetzt können Sie noch mehr Details erfahren. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitung "HEIMKINO" 3 / 2008  ist dieses Kino vorgestellt. Ausführlich werden die einzigartigen Detaillösungen beschrieben.

Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

 

Heimkino kann man in 2 verschiedenen Arten erleben - als Kino im Kleinformat mit eigenem Raum oder als Wohnraumintegration. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Während man in einem dezidierten Heimkinoraum in der Regel keine Kompromisse hinsichtlich Leinwandkonstruktion- und -größe sowie Anzahl und Aufstellung von Lautsprechern eingehen muß, hat die Wohnraumintegration den großen Vorteil Heimkino und den Spaß am großem Bild ins tägliche Leben einfließen zu lassen.

Wenn im Rahmen einer Renovierung oder eines Neubaus allerdings zu rechten Zeit geplant wird und wie in diesem Fall in der Nähe von Lübeck das Budget auch recht großzügig bemessen wurde, so ist die Anzahl an eingegangenen Kompromissen beid dieser Wohnraumintegration verschwindend klein. Die nachfolgende kleine Reportage und die Bilder zeigen dieses eindrucksvoll.

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Zunächst einmal das Wohnzimmer mit gemütlichen Ledercouchen und -sesseln. Alle Lautsprecher in diesem Raum sind sog. In-Wall Lösungen. Für den Technikinteressierten es wurde ein JBL Synthesis System im 7.4 Layout verbaut.

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Wie man erkennen kann ist die dunkele Couch "gewandert". Allerdings ist hier kein Möbelrücken angesagt sondern Knöpfchen drücken. Das rund 1,5 Tonnen schwere Podest dreht sich ganz sanft und geräuschlos in etwas über 1 Minute um 90 Grad und bringt die Sitzmöbel in Kinoposition. Der Drehpunkt ist nicht zentrisch angelegt, so daß das Rechteck des Raumes voll ausgenutzt wird.

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Im oberen Bereich öffnet sich eine Klappe, die die dahinterliegende ISCO III Optik freigibt.

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Mehr ist vom 3 Chip Full HD DLP Projektor nicht mehr zu sehen.

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Hier sehen Sie Oliver Sauermann von GROBI Nord bei Einrichtung der ISCO III Anamorphot Optik.

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Hinter dem Regal befindet sich übrigens ein Teil der DVD Sammlung.

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Hier nun der vordere Teil des Raumes zu sehen, von Heimkino ist nicht viel zu erkennen. Unter dem Bild (links) befinden sich Center und 2 der 4 Subwoofer.

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Und hier nun ausgefahren in ihrer vollen Größe im 21:9 Format mit sage und schreibe 4,50m sichtbarer Bildbreite. Der gesamte vordere Bereich wird automatisch mit schwarzen akustisch transparenten Vorhängen maskiert. Das gleiche gilt übrigens auch für Teile der Decke um das Restlicht im Raum extrem zu reduzieren aber gleichzeitig im normalen "Wohnzimmerbetrieb" nicht in einer schwarzen Höhle sitzen zu müssen.

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Da nicht alles im Cinemascopeformat vorliegt ist es natürlich möglich auf 16:9 zu maskieren. Auch so hat man immer noch eine effektive Bildbreite die größer ist als in den meisten Heimkinos - 3,39m. Auf eine zusätzlich 4:3 Maskierung wurde allerdings verzichtet.

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Das gesamte Kino und ein großer Teil der Haustechnik wird komplett mit einer Crestron Fernbedienung gesteuert.

 

Nun mag man sich fragen was ist dieser Raum nun genau? Ein Heimkino mit Wohnzimmeroption oder ein Wohnzimmer mit perfekt integriertem Heimkino? Irgendwie beides und das ohne Kompromisse. Das gilt natürlich auch für die Bild- und Tonqualität die die meisten Kinos in Deutschland erblassen läßt. Es hat sehr viel Spaß gebracht die gesamte Bildtechnik nicht nur zu liefern sondern auch größtenteils einzubauen und zu integrieren.

 

GROBI-GBR GROBI-Nord

 

Ihr GROBI Team - Heimkinomacher aus Leidenschaft

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