Jetzt verfügbar - Software 1.2.82 für Xgimi Titan Noir Ultra Max LaserProjektor
Firmware-Update
XGIMI Titan Noir Ultra Max: Software 1.2.82 bringt den Kino-Look bei 24p zurück
Für den XGIMI Titan Noir Ultra Max steht die neue Firmware V1.2.82 bereit. Das Update ist nicht einfach nur eine kleine Korrektur im Hintergrund, sondern bringt eine wichtige neue Einstellung für Filmfans: Im MEMC-Menü gibt es jetzt den Modus Original-Bild. Das ist besonders relevant für alle, die Filme in echter 24p-Wiedergabe möglichst nah am ursprünglichen Kino-Look sehen möchten, ohne dass künstlich berechnete Zwischenbilder das Bewegungsbild verändern.
Neue Software im Video erklärt
Installation
Firmware 1.2.82 einfach über das Netzwerk installieren
Die Aktualisierung wird über die Netzwerkverbindung installiert, also wahlweise per WLAN oder Netzwerkkabel. Der Ablauf ist angenehm unkompliziert: Das Gerät lädt die Firmware herunter, installiert sie automatisch und zeigt den Fortschritt direkt an.
In den Versionshinweisen werden unter anderem folgende Punkte genannt:
Optimierung des Originalbild-Modus
Verbesserter Color-Balance-Effekt
Neue Funktion zur Farbbalance-Anpassung
Behebung weiterer Fehler
Zu finden ist die Aktualisierung im Bereich System unter System-Aktualisierung. Nach dem Start erledigt der Titan Noir Ultra Max den Rest selbstständig.
Hintergrund
MEMC und Zwischenbildberechnung: Was passiert dabei eigentlich?
MEMC steht für Motion Estimation, Motion Compensation. Umgangssprachlich ist damit die Zwischenbildberechnung gemeint. Der Projektor analysiert zwei aufeinanderfolgende Bilder und errechnet zusätzliche Bilder für die Bewegung dazwischen.
Das Ziel ist klar: Bewegungen sollen flüssiger wirken und Unschärfen in schnellen Szenen reduziert werden. Im Menü wird diese Funktion auch entsprechend erklärt.
Bei Filmen kann genau das aber Geschmackssache sein. Viele möchten bewusst die typische 24p-Bewegung erhalten, also den Charakter, den man aus dem Kino kennt. Eine starke Zwischenbildberechnung kann zwar flüssiger wirken, verändert aber auch die filmische Anmutung.
Ausgangslage
Das bisherige Problem bei echter 24p-Wiedergabe
Bei der bisherigen 24p-Wiedergabe fiel auf, dass es etwas stärker ruckeln konnte, als man es gewohnt ist. Ursache war ein sogenannter 3:2-Pulldown. Dabei werden einzelne Bilder nicht gleichmäßig wiederholt: Manche Frames erscheinen zweimal, andere dreimal.
Bei einem passenden Testbild lässt sich dieser ungleichmäßige Rhythmus sichtbar machen. Einzelne Felder wirken dann kräftiger, heller oder farblich anders, weil bestimmte Bilder häufiger dargestellt werden. Das kann zu einem unruhigen Eindruck führen, der fast wie kleine Mini-Ruckler wirkt.
Neue Option
Neue Option: Original-Bild im MEMC-Menü
Mit Firmware 1.2.82 gibt es im Bereich Professionelle Einstellungen beim Punkt MEMC nun die Auswahl Original-Bild. Genau diese Einstellung ist die zentrale Neuerung des Updates.
Der Projektor verarbeitet das originale 24p-Signal damit offenbar in einer gleichmäßigeren Wiederholfrequenz, vermutlich mit 48 Hz. Das Ergebnis soll möglichst nah am ursprünglichen Kino-Look bleiben, ohne die ungleichmäßige 3:2-Pulldown-Darstellung.
Für Puristen ist das genau die Einstellung, auf die man gewartet hat:
Der Film bleibt bei seinen originalen 24 Bildern pro Sekunde.
Es werden keine zusätzlich berechneten Zwischenbilder eingefügt.
Der typische Film-Look bleibt erhalten.
Der bisher sichtbare ungleichmäßige Wiederholungsrhythmus wird vermieden.
Praxistest
Testbild: Gleichmäßige Darstellung ohne auffällige Felder
Die Wirkung lässt sich mit einem Testbild kontrollieren. Während beim problematischen 3:2-Pulldown einzelne Felder unterschiedlich erscheinen können, zeigt das Testbild mit der neuen Wiedergabe eine gleichmäßige Fläche.
Es gibt keine sichtbar grauen oder helleren Felder, die aus einer ungleichmäßigen Bildwiederholung entstehen würden. Genau so soll die Darstellung bei einer sauberen 24p-Wiedergabe aussehen.
MEMC-Stufen
MEMC weiterhin in mehreren Stufen verfügbar
Wer ein sichtbar flüssigeres Bild bevorzugt, kann MEMC natürlich weiterhin wie gewohnt aktivieren. Neben dem neuen Original-Bild stehen die bekannten Stufen zur Auswahl: Stark, Mittel und Schwach.
Schwach
Verändert das Bewegungsbild nur sehr zurückhaltend. Persönlich ist mir das etwas zu wenig, weil sich kaum etwas tut.
Mittel
Funktioniert grundsätzlich gut, wenn Bewegungen etwas flüssiger wirken sollen. Je nach Film und persönlichem Geschmack kann diese Stufe aber schon einen Tick zu viel sein.
Stark
Greift noch deutlicher ein und ist eher etwas für alle, die maximale Bewegungsglättung bevorzugen.
Die gute Nachricht ist: Es gibt jetzt eine echte Wahl. Entweder man nutzt MEMC für ein ruhigeres, flüssigeres Bild, oder man wählt Original-Bild für die ursprüngliche 24p-Filmästhetik.
Empfehlung
Die passende Einstellung für Filmfans
Wenn ein Film so gezeigt werden soll, wie er produziert wurde, ist Original-Bild die naheliegende Wahl. Dann bleibt es bei 24 Bildern pro Sekunde, ohne künstlich eingefügte Zwischenbilder.
Wer dagegen bei Kameraschwenks, Sport oder bestimmten Streaming-Inhalten mehr Bewegungsglättung mag, kann mit den MEMC-Stufen experimentieren. Eine pauschal richtige Einstellung gibt es nicht. Entscheidend ist, ob der Kino-Look oder die besonders flüssige Bewegung wichtiger ist.
Fazit
Fazit: Kleine Firmware, spürbar wichtiger Fortschritt
Die Firmware V1.2.82 verbessert den XGIMI Titan Noir Ultra Max an einer entscheidenden Stelle. Der neue MEMC-Modus Original-Bild macht echte 24p-Wiedergabe deutlich attraktiver und bringt den Projektor näher an das heran, was Filmfans von einer kinotypischen Darstellung erwarten.
Die Zwischenbildberechnung bleibt dabei vollständig erhalten. Wer sie mag, kann weiterhin zwischen Schwach, Mittel und Stark wählen. Wer jedoch möglichst unverfälschtes Filmgefühl möchte, bekommt jetzt eine passende Option direkt im professionellen Bildmenü.
Live erleben
XGIMI Titan Noir Ultra Max im Heimkino erleben
Der XGIMI Titan Noir Ultra Max ist im GROBI-Kino aufgebaut und projiziert dort auf einer 3,30 Meter breiten Leinwand. Gerade bei dieser Bildgröße lässt sich sehr gut vergleichen, welchen Einfluss die unterschiedlichen MEMC-Einstellungen auf die Bewegung und den Kino-Look haben.
Der Projektor kann außerdem in Kaarst bei Düsseldorf sowie nach Terminvereinbarung bei Heimkinobau an der Wurster Nordseeküste erlebt werden.
Über den Autor

Patrick Schappert
Geschäftsführer & Mitgründer von GROBI.TV
Patrick Schappert gründete GROBI.TV im Dezember 1999 gemeinsam mit seinem Bruder Dirk Schappert in Kaarst bei Düsseldorf. Seit mehr als 25 Jahren steht GROBI.TV für persönliche Beratung, praxisnahe Vorführungen und individuelle Lösungen rund um Heimkino, Beamer, Leinwände, Klang und intelligente Steuerung – dazu gehört auch die laufende Einordnung neuer Firmware-Updates und Bildmodi aktueller Beamer wie dem XGIMI Titan Noir Ultra Max.
Als Geschäftsführer leitet Patrick Schappert das Tagesgeschäft und ist vielen Heimkino-Interessierten aus den GROBI.TV-Videos auf YouTube bekannt. Dabei steht er nicht allein: Hinter GROBI.TV arbeitet in Kaarst ein kompetentes Team, das langjährige Praxiserfahrung, technisches Fachwissen und Begeisterung für individuelle AV-Lösungen gemeinsam in Beratung und Projektrealisierung einbringt.
Für sein unternehmerisches Wirken wurde Patrick Schappert 2022 von der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Kaarst als Unternehmer des Jahres ausgezeichnet.
Mehr als 25 Jahre Erfahrung – unterstützt durch ein fachkundiges GROBI.TV-Team für Beratung, Vorführung, Planung und individuelle Heimkino- sowie AV-Lösungen.
Folgen Sie GROBI.TV:
Beratung
Interesse am XGIMI Titan Noir Ultra Max? Wir beraten Sie gerne!
Erleben Sie den XGIMI Titan Noir Ultra Max live im GROBI-Kino auf 3,30 Meter Bildbreite – inklusive persönlicher Beratung zu Bildmodi, Leinwand und Raumakustik.
Service-Hotline: +49 (0) 2131 / 769412 (Mo–Fr, 10:00–19:00 Uhr, nur mit Termin) oder per E-Mail an info@grobi.tv
Heimkino geplant? Wir sind für Sie da!
Ob erste Idee oder konkrete Umsetzung – wir unterstützen Sie persönlich und mit Erfahrung.