Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Zur Startseite gehen
Zur Startseite gehen

Renés BlackCorner: Wie ein Heimkino der Superlative entstand

Heimkino BLACK CORNER. Renés Erfahrungen aus den letzten 3 Monaten

4,40 Meter Leinwandbreite, eine gewaltige Lautsprecherwand hinter dem Bild und ein Projektor, der schon beim Auspacken für große Augen sorgt: René hat sich in der Nähe von Wien einen echten Kinotraum erfüllt. Sein BlackCorner ist aber nicht einfach ein Raum voller beeindruckender Geräte. Die Technik sollte möglichst verschwinden. Was bleiben sollte, war das Kinoerlebnis.

Rund drei Monate nach der Fertigstellung bin ich mit Holger noch einmal vor Ort. Nicht zur ersten Übergabe, sondern mit einer viel spannenderen Frage: Wie funktioniert so ein aufwendig geplantes Heimkino im Alltag? Gibt es etwas nachzubessern? Würde René heute etwas anders machen?

Seine Antwort fällt erfreulich eindeutig aus: Alles funktioniert, und einen konkreten Änderungswunsch hat er nicht. Bei der Technik musste er nach eigener Aussage nicht einmal nachfragen. Das ist bei einer Installation dieser Größenordnung mindestens so bemerkenswert wie die Leinwand.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Renés BlackCorner verbindet eine 4,40 Meter breite Leinwand mit weitgehend unsichtbar integrierter Kinotechnik.
  • Vierseitige Maskierung und automatische Formaterkennung passen die Bildfläche flexibel an unterschiedliche Seitenverhältnisse an.
  • Individueller Akustikausbau, Geräuschtrennung und Lüftung sind zentrale Bestandteile des gesamten Raumkonzepts, gemeinsam entwickelt mit Holger Franz von unserem Partner HEIMKINOBAU.
  • Nach drei Monaten Praxiserfahrung überzeugen René vor allem der zuverlässige Betrieb und das weiterhin besondere Kinoerlebnis.

Inhaltsverzeichnis

Sieben Jahre vom Traum bis zum fertigen Kinoraum

Die Idee zum eigenen Kino entstand sieben Jahre vor der Realisierung. Dass es so lange dauerte, lag nicht an fehlender Begeisterung. Dazwischen kamen Verzögerungen und Rückschläge, darunter ein Wasserschaden. Zum Glück stand damals noch keine Kinotechnik im Raum.

Die wichtigste Entscheidung war allerdings längst gefallen: Dieser Raum war von Anfang an als Kino vorgesehen. Seine baulichen Voraussetzungen waren buchstäblich in Beton gegossen. Es ging also nicht darum, nachträglich irgendwo eine Leinwand unterzubringen, sondern einen eigens dafür geschaffenen Raum konsequent auszubauen.

Auch die Höhenstaffelung gehörte zu diesem Gedanken. Der ursprüngliche Boden lag etwa 60 Zentimeter tiefer als der Zugang. Mit den später eingebauten Podesten entstand daraus der gewünschte Tribüneneffekt: Man kommt herein, blickt in den Saal hinunter und sieht die Leinwand. Genau dieses Gefühl gehört für René zum Kino dazu.

Gestaffelte graue Sitzreihen mit pinken Kissen, beleuchteten Stufen und schrägen Wandpaneelen
Der Tribüneneffekt war von Anfang an Teil von Renés Kinotraum.

Langfristig planen, statt nach zwei Jahren wieder umzubauen

Renés Leitgedanke war klar: Wenn der Raum einmal fertig ist, möchte er ihn nicht kurz darauf wieder auseinandernehmen. Also lieber bei der Planung gründlich über die langfristigen Wünsche nachdenken, statt sich später über eine ausgelassene Funktion zu ärgern.

Das erklärt auch die Entscheidung für die aufwendige Leinwandmaskierung. Eine einfachere Lösung hätte zunächst genügt. Aber was wäre, wenn nach zwei Jahren der Wunsch nach mehr Flexibilität aufkäme? Oder, noch ärgerlicher, schon nach drei Monaten?

Die Planung mit Holger Franz erfolgte dabei tatsächlich aus der Ferne. René war vorher nicht bei ihm vor Ort an der Wurster Nordseeküste. Stattdessen gab es Telefonate, mehrere Onlinegespräche und einen intensiven Austausch von Informationen am Bildschirm. Die Projektvorstellungen von Holger Franz und seinem Team halfen ihm zusätzlich dabei, Vertrauen in die Zusammenarbeit zu fassen.

Ein gewisses Restrisiko bleibt bei so einer Entscheidung natürlich. Umso wichtiger war es, die Vorstellungen bis ins Detail miteinander abzugleichen: Raumgestaltung, versteckte Technik, Sitzplätze, Stufen und Leinwand sollten am Ende zusammenpassen.

4,40 Meter Bildbreite mit vierseitiger Maskierung

Vor der Leinwand wird die Dimension dieses Raums so richtig greifbar. Die Bildfläche ist ungefähr 4,40 Meter breit. Dazu kommt eine vierseitige Maskierung, die das sichtbare Leinwandfenster sowohl in der Höhe als auch in der Breite an unterschiedliche Bildformate anpassen kann. Als Lieferant für die Leinwand kam die Firma Display Technologie zum Zuge. Dieser Lieferant hat auch die Leinwand im Demokino von Holger Franz geliefert.

Damit ist das BlackCorner nicht auf ein einziges Kinoformat festgelegt. Breite Spielfilmbilder, andere Seitenverhältnisse und auch ungewöhnlichere Streamingformate lassen sich passend einrahmen.

Besonders interessant wird das bei Filmen, die während der Handlung das Format wechseln. Hier kann die Maskierung automatisch nachfahren. Die Bildverarbeitung des Videoprozessors madVR erkennt das Format, und die Leinwand passt sich entsprechend an.

Ganz ohne mechanische Geräusche geht das nicht. René hört die Bewegung grundsätzlich schon, bei üblicher Kinolautstärke fällt sie aber weniger auf. Und wenn ein Film ständig zwischen Formaten springt, lässt sich die automatische Anpassung auch deaktivieren. Die Technik muss schließlich dem Filmabend dienen, nicht umgekehrt.

madVR Envy übernimmt die Formaterkennung

Ein wichtiger Bestandteil dieser Automatik ist wie oben bereits erwähnt, der madVR Envy. Er übernimmt hier unter anderem die Erkennung der Bildformate und die entsprechende Ansteuerung der Maskierung. Ohne diese Verbindung müsste René deutlich häufiger selbst nachjustieren.

Im bisherigen Betrieb arbeitet das nach seiner Erfahrung schnell und ausgesprochen zuverlässig. Einen Fall, in dem die Leinwand plötzlich nicht korrekt nachgestellt hätte, hat er bislang nicht erlebt.

Die MAG Theatron Avalon Screenwall hinter der Leinwand: Gewaltig, aber unsichtbar

Die Leinwand ist akustisch transparent. Dahinter steckt eine der großen Besonderheiten des BlackCorner: die Avalon Screenwall von MAG Audio. Im fertigen Raum ist diese mächtige Lautsprecherwand nicht zu sehen. Eigentlich fast schade, denn schon der Blick auf den offenen Aufbau macht deutlich, was hier verbaut wurde.

Offener Kinoraum mit Holzunterkonstruktion und großer schwarzer Lautsprecherwand an der Stirnseite
Hinter der späteren Leinwand verschwindet eine ausgesprochen stattliche Lautsprecherinstallation.

René gehörte bei der Umsetzung zu den sehr frühen privaten Nutzern dieses Systems. Entscheidend ist für ihn aber nicht die Seltenheit, sondern das Ergebnis: Der Ton soll Spaß machen und körperlich spürbar sein, ohne unangenehm zu werden.

Sieben Lautsprecher auf der unteren Ebene und zusätzliche Höhenkanäle

Auch seitlich und hinten bleibt das Konzept konsequent: Die Lautsprecher sind hinter der Verkleidung verborgen. Auf der unteren Ebene sind sieben Lautsprecher vorgesehen, darunter Avalon-Surrounds. Dazu kommen Höhenlautsprecher vom Typ C6 mit 6-Zoll-Treibern sowie zusätzliche Positionen im mittleren Deckenbereich.

Die Deckenanordnung berücksichtigt unterschiedliche Aufgaben für die Höhenwiedergabe, bis hin zu Positionen für Center Height beziehungsweise Voice of God. Die Verarbeitung des Tons übernimmt eine Trinnov-Vorstufe.

Der Raum wurde professionell von Holger Franz eingemessen. Diesen Service bieten wir jeden Interessierten Besitzer eine Hifi oder Surround Anlage an. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier. 

 

Für Renés Raum bleibt vor allem wichtig, dass Lautsprecherpositionen, Verarbeitung und akustischer Ausbau gemeinsam geplant wurden und alles aus einer Hand geliefert und installiert wurde.

Keine sichtbaren Boxen, dafür viel Arbeit hinter dem Stoff

René wollte in seinem Kino keine Lautsprechergehäuse an den Wänden sehen. Sein Gedanke ist gut nachvollziehbar: Die Aufmerksamkeit gehört dem Bild. Sie soll nicht ständig zu einer sichtbaren Box wandern, sobald von dort ein Geräusch kommt.

Die Lösung ist eine durchgehende Verkleidung mit Akustikstoff. Gerade bei diesem Stoff stecken allerdings einige Details, die man dem fertigen Raum nicht sofort ansieht.

  • Passende Bahnbreite: Für die großen Paneele reichte der ursprünglich vorgesehene Standardstoff nicht aus. Deshalb wurde eine andere Lösung gesucht.
  • Geringe Schalldämpfung: Für den verwendeten Stoff wird im Gespräch eine Dämpfung von ungefähr einem Dezibel genannt.
  • Durchgehende Struktur: Die sichtbare Gewebestruktur musste von Paneel zu Paneel passend ausgerichtet werden.
  • Aufwendiges Spannen: Das Material sauber und gleichmäßig einzusetzen, war für die Monteure eine echte Aufgabe.
Nahaufnahme einer dunkel strukturierten Stoffbespannung neben einem hellen LED-Lichtband

Der Vergleich mit dem Bespannen eines Tennisschlägers fiel nicht ohne Grund. Der Stoff musste ordentlich gespannt werden, und gleichzeitig sollten die Übergänge sauber aussehen. Das Ergebnis wirkt angenehm und hochwertig, ohne die Technik dahinter zu verraten.

Auch akustisch gefällt mir der Raum. Die Stimme verändert sich beim Betreten hörbar, aber es entsteht nicht dieses unangenehm überdämpfte Gefühl, als hätte man Watte auf den Ohren. Das ist nicht allein eine Frage des Stoffes, sondern des gesamten berechneten und umgesetzten Akustikkonzepts.

Dreieinhalb Wochen Maßarbeit vor Ort

Drei Monteure waren ungefähr dreieinhalb Wochen mit dem Ausbau beschäftigt. Die Garage wurde zur Werkstatt, Material wurde angeliefert und Holz musste sogar noch nachbestellt werden. Hinter den fertigen Flächen steckt eben deutlich mehr, als man später sieht.

Die sichtbaren Ausbauteile wurden vor Ort ausgemessen, angepasst und zusammengebaut. Es war keine Montage, bei der nur fertige Dekorationselemente an die Wand kamen. Unterkonstruktion, Paneele und die vielen Übergänge mussten individuell zum Raum passen.

Der ursprüngliche Rohraum ist deshalb in alle Richtungen größer als der heute sichtbare Kinosaal. Der Ausbau benötigt Platz, schafft dafür aber die Möglichkeit, Akustik und Technik weitgehend verschwinden zu lassen.

Auch bei guter Vorbereitung bleiben während der Montage Detailfragen. Die Ausführung der Stufen wurde gemeinsam besprochen, und die schwere Leinwand an ihren Platz zu bringen, war ein ordentlicher Akt. Da hilft es, wenn Bauherr und Team vernünftig zusammenarbeiten.

René erinnert sich entsprechend nicht nur an Material und Geräte, sondern auch an die gemeinsame Zeit: miteinander essen, lachen und Lösungen finden. Nach dreieinhalb Wochen wächst man schon ein Stück zusammen. Und den Jungs darf man hier wirklich sagen: Das ist ein richtig guter Job geworden.

Barco Freya+: Viel Licht auf einer großen Leinwand

Für 4,40 Meter Bildbreite braucht es eine passende Projektion. Im BlackCorner arbeitet ein Barco Freya+. Und ja, das ist ein wirklich großer Projektor. Als er vor dem Einbau in Renés Garage stand, hielt René einen guten Teil seiner Größe zunächst noch für Verpackungsmaterial. War es dann aber nicht.

Auf der Leinwand werden im Gespräch rund 240 Nits genannt. Das macht deutlich, dass hier auch für die HDR-Wiedergabe auf der großen Bildfläche ordentlich Licht zur Verfügung steht. Mein Eindruck vor Ort: Da kommt richtig etwas auf der Leinwand an.

Großer grauer Projektor auf einer erhöhten Plattform im Technikraum mit Lüftungsrohr darüber
Für einen Projektor dieser Größenordnung müssen Aufstellung und Geräuschtrennung mitgeplant werden.

So ein Gerät bringt allerdings auch eine entsprechende Geräuschkulisse mit. Deshalb steht es im Technikraum und projiziert durch eine aufwendige Doppelverglasung in den Saal.

Der Unterschied zum offenen Aufbauzustand ist erheblich. Frühere Eindrücke mit noch fehlender Scheibe und offenen Türen sagten über den fertigen Zustand wenig aus. Jetzt, mit geschlossener Verglasung und geschlossenen Türen, ist der Projektor im Kinoraum für uns praktisch nicht mehr wahrnehmbar.

Film, Streaming, 3D und PlayStation

Bei den Quellen ist ebenfalls an unterschiedliche Nutzungen gedacht. Zur Ausstattung gehören ein Reavon-Player, Apple TV, ein zusätzlicher Player für 3D-Inhalte und eine PlayStation. Das BlackCorner ist also nicht ausschließlich für den klassischen Spielfilmabend eingerichtet. Spielen gehört für René genauso dazu.

Sitzkomfort mit einem praktischen Extra: Alles fährt auf Knopfdruck zurück

Die Sessel waren ein ausdrücklicher Wunsch von René. Holger bot sie ihm in der passenden Ausführung an, und im Raum ergänzen sie die großzügigen vorderen Liegeplätze. Diese sind ebenfalls motorisch verstellbar und verfügen über drei Motoren.

Nach der Montage blieb aber ein kleines Alltagsthema: Jeder kann seinen Sitz bequem über die vorhandenen Tasten einstellen. Nach einem gemeinsamen Filmabend stehen dann allerdings viele Sitze in unterschiedlichen Positionen. Und nicht jeder denkt daran, seinen Platz wieder zurückzufahren.

René wollte anschließend nicht von Sitz zu Sitz gehen und überall einzeln die Tasten drücken. Außerdem sollte sich die Funktion in die Control4-Steuerung integrieren lassen.

Also beschäftigte er sich selbst mit der Programmierung und nutzte dabei KI-Unterstützung. Nach seiner Schilderung entstand die eigentliche Lösung innerhalb weniger Minuten. Das Ergebnis ist ein zentraler Knopf, mit dem sich die Sitze wieder in die Ausgangsstellung bringen lassen.

Genau solche Kleinigkeiten machen aufwendige Technik im Alltag angenehm. Nicht, weil sie besonders spektakulär aussehen, sondern weil sie einen wiederkehrenden Handgriff abnehmen.

Bildbreite und Sitzabstand ungefähr eins zu eins

Für die vordere Sitzposition wurde ein Abstand von ungefähr 4,40 Metern zur ebenso breiten Leinwand gewählt. Bildbreite und Sitzabstand liegen damit etwa im Verhältnis eins zu eins. Das sorgt für ein entsprechend großes Bild im Blickfeld.

An größere Fernseher gewöhnt man sich bekanntlich schnell. René kennt das auch. Hier ist dieser Gewöhnungseffekt bislang aber nicht eingetreten: Auch nach mehreren Monaten erlebt er das Bild jedes Mal wieder als etwas Besonderes.

Filmabende mit Familie und Freunden besser organisieren

Ein Heimkino mit vielen Sitzplätzen macht gemeinsam natürlich besonders viel Spaß. Familie und Freunde haben das BlackCorner bereits genutzt. René möchte die Abende künftig noch gezielter organisieren und die Plätze häufiger gemeinsam füllen.

Seine Idee ist ein kleines privates Buchungssystem für Familie und Freundeskreis. Darin soll feststehen:

  • Welcher Film läuft.
  • Wann der Abend beginnt.
  • Was es zu essen gibt.
  • Wer einen Platz reserviert hat.

Das klingt zunächst nach zusätzlicher Organisation, löst aber ein sehr bekanntes Problem: Alle sind da, und dann wird erst einmal eine Stunde lang über die Filmauswahl diskutiert. Wenn Film und Uhrzeit vorher feststehen, kann sich jeder gezielt auf den Abend freuen.

Die unscheinbare Schlüsselfunktion: Be- und Entlüftung

Bei all den großen Geräten darf ein Thema nicht untergehen: Ein geschlossener Kinoraum braucht eine ordentlich geplante Lüftung.

Im BlackCorner strömt die Luft vorne über Gitter oberhalb der Leinwand ein. Abgesaugt wird sie unter den hinteren Sitzen. Die sichtbaren Gitter an der Front sind also keine Lautsprecherabdeckungen, sondern Teil der Luftführung.

Mehrere rechteckige Lüftungsgitter in der dunklen Verkleidung oberhalb der Leinwand

Wie wichtig die Anlage ist, zeigte sich direkt nach der Fertigstellung. Sie ging erst etwa eine Woche später in Betrieb. René hatte das Kino zu diesem Zeitpunkt schon mit vier oder fünf Personen genutzt. Ohne laufende Lüftung wurde die Luft so unangenehm, dass eine Pause nötig war.

Mit der aktiven Anlage erleben wir den Raum dagegen auch nach ungefähr zweieinhalb Stunden als angenehm. Es ist eines dieser Details, die kaum Aufmerksamkeit bekommen, solange sie funktionieren. Fehlen sie, merkt man es sehr schnell.

Die Abstimmung mit der Lüftungsfirma gehörte deshalb zum Ausbau dazu. Rohre wurden versetzt, weil sie der Unterkonstruktion im Weg waren. Auch die Integration der Gitter in die Wandverkleidung wurde gemeinsam gelöst. Lüftung ist hier keine nachträgliche Ergänzung, sondern ein fester Teil des Raumkonzepts.

Was High-End im Heimkino außerdem bedeutet

Das BlackCorner zeigt sehr schön, warum High-End-Heimkino nicht nur eine Frage einzelner Geräte ist. Sobald viele Lautsprecher und Subwoofer zusammenkommen, steigen auch die Anforderungen an Verarbeitung, Einmessung und verfügbare Kanäle.

In unserem GROBI-Vorführkino haben wir deshalb sowohl StormAudio als auch Trinnov installiert und können sie über einen Umschalter direkt vergleichbar vorführen. Dazu gehören unterschiedliche Ansätze wie Dirac Live Active Room Treatment, Trinnov WaveForming und die jeweilige Raumeinmessung.

Diese Vorführinstallation ist nicht mit Renés Ausstattung gleichzusetzen. Bei uns sind beispielsweise acht Subwoofer eingebaut; andere von uns realisierte Anlagen arbeiten sogar mit 16 Subwoofern. Bei Systemen mit bis zu 32 Kanälen werden die Möglichkeiten gewöhnlicher AV-Verstärker oder Vorstufen irgendwann knapp.

Hohe Kanalzahlen allein sind aber noch kein fertiges Konzept. Interessant wird es dann, wenn sich unterschiedliche Lösungen unter vergleichbaren Bedingungen anhören lassen und klar wird, welche davon zum geplanten Raum passt.

Drei Monate später: Der Kinotraum funktioniert auch im Alltag

Was bleibt nach dem Besuch? Natürlich die gewaltige Leinwand. Natürlich die Avalon und dieser große Barco. Mich freut aber vor allem, dass René nach drei Monaten nicht mit einer Liste offener Probleme dasteht.

Die Formatanpassung funktioniert, die Technik bleibt weitgehend unsichtbar, der Projektor stört akustisch nicht, und selbst das Zurückstellen der Sitze ist bequem gelöst. Dazu kommen ein angenehmer Raumklang und eine Lüftung, die längere gemeinsame Filmabende überhaupt erst richtig komfortabel macht.

Für René ist das BlackCorner ein Ort, an dem die Welt draußen tatsächlich in den Hintergrund tritt. An einem Wochenendnachmittag kann man hier schon einmal das Zeitgefühl verlieren und beim Herausgehen überrascht feststellen, dass es draußen noch hell ist.

Genau darum geht es am Ende: nicht darum, im Kino ständig über Technik nachzudenken, sondern darin einzutauchen. Sieben Jahre hat der Weg gedauert. Das Ergebnis macht richtig Freude.

Heimkino geplant? Wir sind für Sie da!

Ob erste Idee oder konkrete Umsetzung – wir unterstützen Sie persönlich und mit Erfahrung.

phone iconNoch Fragen? Rufen Sie uns an! Noch Fragen? Schreiben Sie uns!