Eine Liebeserklärung an das große Kino
Die Treppe führt nach unten, das Licht wird blau, und an der Wand leuchtet ein IMAX-Schriftzug. Schon vor der Kinotür entsteht Vorfreude. Bei Justin und Anna-Lena im Großraum Bamberg wartet dahinter ein selbst gebautes Heimkino, das die Begeisterung für große Bilder und Kinotechnik in den eigenen Keller überträgt.
Vom kleinen Technikmuseum im Vorraum über die sorgfältige Stoffbespannung bis zur Lüftung mit Wärmerückgewinnung: Hier folgt vieles einer klaren Idee. Wir schauen uns die Umsetzung an und besprechen auch, wo sich Bild und Ton noch verbessern lassen.
Überwiegend an Wochenenden gebaut
Auf die verfügbare Raumhöhe abgestimmt
Einheitliche Bestückung für alle Kanäle
Single Bass Array hinter der Leinwand
Dieses private Heimkino nimmt IMAX als gestalterisches und technisches Vorbild. Justin und Anna-Lena verbinden die Faszination für das große Bild mit sichtbarer Filmgeschichte und einer bewusst inszenierten Atmosphäre.
Besonders beeindruckt hat uns die Sorgfalt der Umsetzung. Lüftung, Projektorkühlung, Sitzhöhen und Lichtsteuerung wurden zusammen gedacht. Das Ergebnis liefert viele Anregungen für alle, die selbst ein Heimkino bauen möchten.
Zu Besuch bei Justin und Anna-Lena
Wir entdecken das selbst gebaute Kino, sprechen über die Planung und hören uns an, wie elf identische Lautsprecher im Raum zusammenspielen. Dazu gibt es Einblicke in die Lichtsteuerung, die Lüftung und die Sammlung im Vorraum.
Ein passender Kellerraum und neun Monate Eigenleistung
Justin und Anna-Lena wohnen seit 2023 in ihrem Haus. Schon bei der ersten Besichtigung war der spätere Kinoraum ein wichtiges Argument. Beim Blick in diesen Keller konnte Justin gedanklich offenbar bereits einen Haken hinter das Thema Heimkino setzen.
- Ursprüngliche Raumlänge: 8 Meter
- Raumbreite: 4,20 Meter
- Raumhöhe: 2,36 Meter
Von der ursprünglichen Länge wurde ein hinterer Bereich für die Technik abgetrennt. Kinosaal und Technikraum sind dadurch voneinander getrennt, ohne dass der Vorführraum beengt wirkt.
Der Ausbau dauerte ungefähr ein Dreivierteljahr, überwiegend an Wochenenden. Justin ist Informationselektroniker. Seine Nähe zu Elektronik und Lichttechnik half bei der Umsetzung. Dazu kamen viele Stunden mit Holz, Stoff und Werkzeug.
Anna-Lena hat tatkräftig mitgebaut. Gerade beim Bespannen großer Stoffrahmen ist ein zweites Paar Hände wertvoll.
Inspiration und auch ein Teil der verbauten Elemente wie der Akustikstoff, kam aus unseren Heimkinoprojekten und den Arbeiten von HEIMKINOBAU. Planung und Ausbau dieses persönlichen Kinoraums haben Justin und Anna-Lena selbst umgesetzt.
Das Kino beginnt schon vor der Tür
Dunkle Wände, Filmposter und blaue Lichtlinien stimmen auf den Kinobesuch ein. Der beleuchtete IMAX-Schriftzug stammt aus dem 3D-Drucker; passende Dateien hatte Justin online gefunden.
Der Übergang funktioniert: Aus dem normalen Wohnbereich führt der Weg Schritt für Schritt in eine andere Umgebung. Bei dieser aufgeräumten Gestaltung hätte uns ein kleines Kassenhäuschen kaum noch gewundert.
Ein kleines Museum für große Kinotechnik
In einer beleuchteten Vitrine liegt ein originaler 70-mm-IMAX-Filmstreifen. An einem solchen Stück wird die Größe des analogen Formats unmittelbar greifbar.
Beim klassischen analogen IMAX läuft der Film horizontal durch den Projektor. Herkömmlicher 35-mm-Kinofilm wird dagegen vertikal transportiert. Die horizontale Anordnung ermöglicht eine besonders große Bildfläche.
Beim Rolling-Loop-Verfahren wird der Film präzise transportiert und an der Bildbühne mittels Unterdruck stabilisiert. Diese Führung trägt zur Bildruhe bei.
Viele große IMAX-Häuser präsentierten ihre Vorführtechnik hinter Glas. Die Maschinen und schweren Filmrollen wurden damit Teil des Besuchs. Justin greift diese Idee im Kleinen auf: Die Technik darf sichtbar sein und begeistern.
Ein weiteres Exponat ist eine originale, wassergekühlte IMAX-Projektionslampe mit 15 kW. Daneben wirkt eine Osram HTI 250 aus der Veranstaltungstechnik winzig. Die große Lampe ist als Exponat drucklos gemacht worden. Im Betriebszustand erforderte der Umgang mit solchen Hochdrucklampen entsprechende Schutzausrüstung.
Auch Concorde und Luftkissenfahrzeuge haben ihren Platz in Justins Sammlung. Sie verbindet für ihn die Begeisterung für Ingenieurskunst und technische Lösungen, die eindrucksvoll zeigen, was möglich ist.
Leinwandformat: die verfügbare Raumhöhe nutzen
Justin setzt auf eine Leinwand im Format von etwa 1,90:1. Bei 2,36 Metern Kellerhöhe wurde die Bildfläche auf den verfügbaren Raum abgestimmt. Die schalldurchlässige Leinwand erlaubt es, die Frontlautsprecher dahinter zu platzieren.
Ein schmaler, mit Velours versehener Rahmen hält die Einfassung zurück. Eine zusätzliche variable Maskierung gibt es nicht.
Quellformat, aktives Bild und Zoom unterscheiden
Viele Veröffentlichungen liegen zu Hause in einem 16:9-Container vor. Das eigentliche Filmbild kann darin ein anderes Seitenverhältnis besitzen. Für die Einpassung zählt deshalb, wo das aktive Bild innerhalb des Signals liegt.
- Ein Bild um 1,90:1 hat im 16:9-Container oben und unten schmale schwarze Balken. Mit passendem Zoom lässt sich das aktive Bild auf die Leinwand einpassen.
- Ein vollständiges 16:9-Bild wird so eingestellt, dass seine Höhe auf die Leinwand passt. Links und rechts bleiben schmale ungenutzte Bereiche.
- Ein breites Cinemascope-Bild behält bei entsprechender Einpassung ungenutzte Bereiche oberhalb und unterhalb des Filmbildes. Justin verzichtet darauf, diese zusätzlich zu maskieren.
Der JVC DLA-NZ500, geliefert in der kalibrierten Ausführung von GROBI, besitzt native 4K-Panels mit 4.096 × 2.160 Pixeln. Seine Panelgeometrie unterscheidet sich damit von einem nativen 16:9-Panel. Das Zusammenspiel mit dem zugespielten Format bleibt trotzdem entscheidend.
Ein ähnliches Seitenverhältnis allein macht noch keinen IMAX-Film. Aufnahmeverfahren und veröffentlichte Fassung gehören ebenfalls dazu. Bei ausgewählten IMAX-Enhanced-Fassungen, etwa auf Disney+, können Filme oder Sequenzen gegenüber einer breiteren Fassung zusätzlichen Bildinhalt in der Höhe zeigen.
Formatwechsel und analoge Filmkameras
Bei Top Gun: Maverick gehören wechselnde Seitenverhältnisse zum Konzept. Längere Sequenzen in einem erweiterten Format wirken anders als häufige Wechsel in kurzen Abständen. Wie angenehm das empfunden wird, hängt auch von der jeweiligen Gestaltung ab.
Justin ist großer Christopher-Nolan-Fan. Bei The Odyssey führt das Gespräch deshalb zur analogen IMAX-Aufnahme. Die großen Kameras bringen erhebliche mechanische Geräusche mit. Für Dialogszenen können Schallschutzgehäuse, sogenannte Blimps, helfen, diese zu reduzieren.
Wer Standorte vergleichen möchte, findet in dieser unabhängigen Übersicht europäischer IMAX-Kinos Angaben zu Formaten und Ausstattung. Für einen geplanten Besuch sollten die Angaben zusätzlich beim jeweiligen Kino geprüft werden.
JVC NZ500: passgenauer Einbau mit bewusstem Kompromiss
Justin gehörte zu den frühen Besitzern des JVC DLA-NZ500. Heute sitzt der Projektor nahezu bündig in der Rückwand. Die Einfassung besteht aus einer passend ausgeschnittenen MDF-Platte, Lautsprecherstoff und einer weichen Abdichtung.
Entscheidend ist die Luftführung: Der NZ500 saugt vorne an und gibt seine warme Luft nach hinten ab. Seine Rückseite steht zum Technikraum hin offen.
Justin betreibt ihn bei SDR mit ungefähr 54 % und bei HDR mit etwa 74 % Laserleistung. Darüber wird ihm das Lüftergeräusch zu präsent.
Als mögliche Weiterentwicklung haben wir ein geeignetes Projektionsfenster besprochen. Ein solches Porthole könnte die akustische Trennung verbessern. Dabei müssen Kühlung, Glasqualität und Einbau gemeinsam berücksichtigt werden.
Unser Bildeindruck war erfreulich: Trotz reduzierter Leistung wirkte das Bild angenehm hell. Feuer und Flammen hatten sichtbar Wirkung, HDR kam überzeugend zur Geltung. Der dunkle Raum trägt dazu bei, weil nur wenig Projektionslicht von hellen Flächen zurück auf die Leinwand gelangt.
Weitere Informationen zu den Projektoren finden Sie in unserem JVC-Bereich bei GROBI.
Elf gleiche Lautsprecher und sechs 12-Zoll-Subwoofer
Justin hat elf identische Saxx Audio TS300 eingebaut. Die Hornlautsprecher mit zwei Tiefmitteltönern waren innerhalb ihrer Serie als Surroundlautsprecher vorgesehen. Für sein Projekt passten sie zum Konzept und waren günstig zu bekommen.
Sein Ziel ist eine möglichst einheitliche Tonalität aus allen Richtungen. Beim Wandern eines Geräuschs durch den Raum soll sich dessen Klangcharakter möglichst wenig verändern.
Hinter der akustisch transparenten Leinwand befinden sich die drei Frontkanäle und ein Single Bass Array mit sechs 12-Zoll-Chassis. Die Lautsprecher lassen sich beleuchten und werden damit kurz selbst Teil der Inszenierung.
Die Verarbeitung übernimmt ein Denon AVR-X6800H. Dolby Atmos ist für Filmabende wichtig; bei Stereomusik nutzt Justin bevorzugt den Auro-Matic-Upmixer.
In den Podesten sitzen pro Sitzreihe zwei Bassshaker mit eigener Endstufe. Sie ergänzen den körperlich spürbaren Anteil, ohne dafür allein den Luftschallpegel erhöhen zu müssen.
Unser Höreindruck: guter Bass, aber zu präsent
Justin hat zunächst das Basssystem entzerrt und anschließend Audyssey MultiEQ XT32 eingesetzt. Über die zugehörige App folgten weitere Anpassungen.
Bei unserer Vorführung wirkte der Bass durchaus gut und nicht einfach nur dröhnend. Im Verhältnis zum übrigen Klangbild war er für unseren Geschmack jedoch zu laut. Ein sauber arbeitendes Basssystem kann trotzdem einen zu hohen Pegel besitzen. Die passende Balance bleibt deshalb ein wichtiger Teil der Abstimmung.
Unser wichtigster Vorschlag betrifft die Höhenlautsprecher
Die vier Lautsprecher der oberen Ebene sind flach an der Decke montiert und strahlen nach unten. Je nach Sitzplatz hört man dadurch deutlich außerhalb ihrer Abstrahlachse. Zugleich erschien uns die Anordnung beim Hören sehr steil über den Sitzplätzen.
Einzelne Klanganteile waren eindeutig über dem Kopf zu orten. Die Verbindung zur unteren Ebene empfanden wir dagegen als weniger geschlossen, als wir es uns für eine zusammenhängende Klangkuppel wünschen.
Bei einem über den Raum fliegenden Flugzeug kann eine präzise Ortung von oben spektakulär sein. Bei Musik wünschen wir uns häufig mehr Zusammenhalt: Ein Gitarrenanteil sollte sich in das musikalische Geschehen einfügen.
Unser Vorschlag für diesen Raum lautet deshalb, Position und Ausrichtung der Höhenlautsprecher zu überprüfen und sie stärker auf den Hörbereich auszurichten. Die einheitliche Bestückung ist bereits vorhanden. Jetzt geht es um die Geometrie und das Abstrahlverhalten.
Eine Einmessung beeinflusst Pegel, Laufzeiten und Frequenzgänge. Die physische Richtung, aus der der Schall kommt, verändert sie jedoch nicht. Eine Überarbeitung der oberen Ebene wäre aus unserer Sicht deshalb der sinnvollere nächste Schritt.
Für die Planung empfehlen wir unser One for all Setup und für weitere Planungshilfen unseren Partner Holger Franz von Heimkinobau.de.
Unterstützung bei der Abstimmung bietet außerdem unsere professionelle Raumakustikmessung für HiFi und Heimkino.
Stoff, Akustik und Licht: sauber bis ins Gegenlicht
Unter der Verkleidung steckt ein Holzständerwerk aus Konstruktionsvollholz. Davor sitzen Rahmen mit akustisch transparentem Stoff. Dahinter kommen unter anderem Basotect-Platten aus Melaminharzschaum zum Einsatz. Auch die Decke ist in das Konzept einbezogen.
Seitliches Licht macht Wellen, Falten und ungleichmäßige Spannung besonders deutlich. Deshalb fallen die sauber bespannten Flächen positiv auf. Die Lichtlinien betonen die Gestaltung, ohne störende Unebenheiten sichtbar werden zu lassen.
Für die markanten Linien verwendet Justin Stairville Pixel Rails aus der Veranstaltungstechnik. Im Rack sitzen die passende Ansteuerung, das Netzteil und ein ergänzter DMX-Controller mit programmierten Szenen. Eingangsbereich und Treppenstufen gehören ebenfalls zur Lichtgestaltung.
Bei den einzeln steuerbaren GU10-Leuchtmitteln setzt Justin auf WiZ. Die WLAN-Leuchten passen in seine Home-Assistant-Umgebung. Sein Hausnetz basiert auf UniFi mit mehreren Access Points.
Justin möchte möglichst wenige zusätzliche Bridges betreiben. Die Wahl ist auf sein vorhandenes Netzwerk abgestimmt. Andere Funklösungen können je nach Umgebung ebenso sinnvoll sein.
Sitzplätze und Projektionsweg gemeinsam planen
Die vorderen Plätze liegen ungefähr 4 Meter von der Leinwand entfernt, hinten sind es etwa 5,20 Meter. Neben komfortablen Kinosesseln gibt es hinten fest verschraubte Klappsitze, die bei Nichtgebrauch wenig Platz benötigen.
Bereits die vordere Reihe steht erhöht. Justin wollte möglichst mittig auf die Leinwand blicken. Die steile Staffelung eines großen IMAX-Saals lässt sich im Keller nicht nachbilden, eine bewusst gewählte Sitzhöhe dagegen schon.
Besonders sinnvoll war die gemeinsame Prüfung von Projektorposition, Lens Shift und Sitzhöhen. Reicht eine Leinwand weit nach unten, kann ein Kopf schnell im Lichtweg liegen. Leinwand, Podest, Sitzhöhe und Projektorposition sollten deshalb früh zusammen betrachtet werden.
Frischluft vorne, Abwärme hinten
Menschen und Geräte bringen Wärme in den geschlossenen Kinoraum. Justin führt Frischluft über Auslässe oberhalb der Leinwand zu. Von dort bewegt sie sich nach hinten. Der JVC nimmt vorne Luft auf und gibt die erwärmte Luft in den Technikraum ab.
Wärmerückgewinnung im Technikraum
Das kompakte Gerät mit Kreuzwärmetauscher ist fertig erhältlich und ursprünglich für den Einbau in Zwischendecken gedacht. Rohrführung und Einbindung hat Justin selbst umgesetzt.
Die warme Abluft überträgt im Wärmetauscher Energie auf die frische Zuluft. Zwei Kernbohrungen schaffen die Verbindungen nach draußen. Weitere Leitungen führen zu den versorgten Bereichen.
Ein eigener Bypass für die Popcornmaschine
Die Popcornmaschine steht im Technikbereich unter einer Abzugshaube. Ihre Abluft soll die Filter der normalen Lüftung nicht belasten. Deshalb gibt es einen eigenen Weg mit Drosselklappe, zusätzlichem Gebläse und Rückschlagklappe.
Bei der Nutzung wird die entsprechende Drosselklappe geschlossen und das zusätzliche Gebläse eingeschaltet. Die belastete Luft wird über den Bypass abgeführt.
Auch die Fußbodenheizung ist berücksichtigt: Drei getrennte Kreise erlauben eine unterschiedliche Behandlung von Kino- und Technikbereich. Im Technikraum bleibt die Heizung aus.
Ein Knopfdruck für den Einlass
Bereits im Vorraum lässt sich die Filmsammlung auswählen. Ein eingebautes Display zeigt die mit Kodi verwaltete Mediathek.
Mit der Szene „Einlass“ starten AV-Technik, Projektor und Musik. Auf der Leinwand erscheint ein eigenes Hintergrundmotiv, das sogar das Haus von Justin und Anna-Lena aufgreift. Die Einlassmusik sorgt zugleich dafür, dass der Player ein Bildsignal ausgibt.
- Apple TV und Kodi-Player übernehmen die Zuspielung.
- Der Denon AVR-X6800H verarbeitet die AV-Signale.
- Pixel-Rail-Ansteuerung, Netzteil und DMX-Controller steuern die Lichtlinien.
- Eine separate Endstufe versorgt die Bassshaker.
- Eine Proline 3000 treibt das Subwoofersystem an.
Ein Mac mit Bildschirm steht für Kontrolle und Bearbeitung von Inhalten bereit. Snackstation, Popcornmaschine und Mikrowelle ergänzen die Ausstattung. Auch hier fällt die Sorgfalt auf: Die Popcornmaschine wird nach jeder Nutzung gereinigt.
Ein Raum für bewusste Filmabende
Justin und Anna-Lena versuchen, jedes Wochenende mindestens einen Film im Kino zu genießen. Alltägliche Serien laufen eher im Wohnbereich. Dort gibt es keine zusätzliche Surroundanlage. Der Weg nach unten soll bewusst etwas Besonderes bleiben.
Christopher Nolan gehört selbstverständlich zum Programm. Daneben warten viele Filmklassiker darauf, entdeckt zu werden. Justin bevorzugt häufig die Originalfassung, abhängig vom Film und dem gemeinsamen Abend. Bei kräftigen Akzenten helfen gelegentlich Untertitel – auch mit irischen Wurzeln.
Nach unserem Besuch bleibt großer Respekt vor der Eigenleistung. Das Kino ist handwerklich präzise, optisch konsequent und technisch durchdacht. Die Bildwirkung macht Freude, der dunkle Raum unterstützt die Projektion, und die Atmosphäre beginnt bereits an der Treppe.
Bei der Ausrichtung der Höhenlautsprecher sehen wir noch Potenzial. Ein geeignetes Projektionsfenster könnte außerdem den Kompromiss zwischen Lichtleistung und Lüftergeräusch entschärfen.
Justin und Anna-Lena zeigen, was aus Recherche, gemeinsamer Arbeit und einer klaren Idee entstehen kann: ein persönlicher Kinoraum, bei dem vom ersten blauen Licht bis zum Filmstart vieles zusammenpasst.
Bringen Sie Bild, Ton und Raum zusammen
Sie planen ein eigenes Heimkino oder möchten Ihre vorhandene Anlage verbessern? Wir beraten Sie zu Projektoren, Leinwänden, Lautsprecheraufstellung und Einmessung und stimmen die Möglichkeiten auf Ihren Raum ab.
Von Ihrer Heimkinoidee zum fertigen Kinoraum
Unser Partner HEIMKINOBAU begleitet Sie bei der Planung und Umsetzung Ihres Heimkinos. Holger Franz und sein Team unterstützen Selbstbauer mit individueller Fachplanung und realisieren komplette Kinoräume. Bild, Ton, Raumakustik und Gestaltung werden gemeinsam auf Ihren Raum und Ihre Wünsche abgestimmt.



