Steuerung gemeinsam planen
Die gezeigte AVA-KNX-Anbindung nutzt den Nano Brain und setzt Kenntnisse der bestehenden Installation voraus.
Eine Fernbedienung, die auch Gebäudetechnik einbindet. Softwareupdates, die zwei praktische LaserTV-Probleme lösen. Neue EPSON-Projektoren und ein Arcam-Verstärker, der bei unserer ersten Inbetriebnahme mit Bedienung, Verarbeitung und Klang einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat.
Am 2. Oktober 2026 haben wir die Software verschiedener ausgestellter Produkte aktualisiert, neue Geräte eingebaut und Kombinationen ausprobiert. Hier ordnen wir die wichtigsten Punkte ein und zeigen, worauf Sie bei Ihrer eigenen Anlage achten sollten.
Patrick und das GROBI Verkaufsteam zeigen die Neuigkeiten und berichten von den ersten Erfahrungen direkt aus der Ausstellung.
Die gezeigte AVA-KNX-Anbindung nutzt den Nano Brain und setzt Kenntnisse der bestehenden Installation voraus.
Bei Hisense und R_volution hängen Funktionen und Versionsstände vom konkreten Gerät ab.
Neue Projektoren sollten nach Bild, Geräusch und Aufstellung statt nur nach der Modellnummer beurteilt werden.
Leinwand, Ton, Steuerung, Kalibrierung und Raum gehören ebenso zur Planung wie das einzelne Gerät.
Bei der AVA Cinema Remote geht es nicht nur darum, einige AV-Geräte ein- und auszuschalten. Mit AVA OS 3.0 wurden die Möglichkeiten deutlich erweitert. Neben Philips Hue und weiteren Geräten ist KNX der nächste wichtige Schritt.
Dennis hat in unserer Installation die erste KNX-Funktion eingerichtet: Das Raumlicht reagiert unmittelbar auf den Tastendruck der Fernbedienung. Für die gezeigte Anbindung verwenden wir den AVA Nano Brain. Die Fernbedienung allein bildet diese Konfiguration nicht ab.
Die Einrichtung setzt Kenntnisse der KNX-Topologie, der Gruppenadressen und der vorhandenen Installation voraus. Aktionen und Statusrückmeldungen müssen sinnvoll zugeordnet werden. Weitere Informationen zum Standard finden Sie bei der KNX Association.
Bei R_volution lässt sich die automatische Updateprüfung in der Konfiguration unter „Verschiedenes“ und „Firmware aktualisieren“ einschalten. Zusätzlich können Sie festlegen, ob Betaversionen berücksichtigt oder ignoriert werden sollen.
Wichtig ist die genaue Modellzuordnung: PlayerMini, PlayerOne 8K und PlayerPro 8K werden vom Hersteller weiterhin mit Android 11 geführt. Beim PlayerPro 8K TV nennt der Hersteller Android 14 beziehungsweise Android TV 14.
Bei betroffenen Hisense-Modellen wurde 3D nicht mit der erwarteten vollen Full-HD-Auflösung wiedergegeben. Beim von uns gezeigten Gerät korrigiert die neue Software diesen Fehler. Dort erkennen wir den besprochenen Stand an der Versionsendung 9.61.
Unter „Lasereinstellung“ und „Bildschirmsynchronisation“ lässt sich außerdem die Steuerung einer passenden motorischen Bodenleinwand aktivieren. In unserer Kombination fährt sie nach dem Ausschalten nun direkt herunter, statt noch etwa fünf Minuten stehen zu bleiben.
Die Updates werden schrittweise verteilt. Für den XR10 ist ein anderer Softwarestand mit der Endung 909 vorgesehen. Versionsnummern dürfen deshalb nicht pauschal von einem Hisense-Gerät auf ein anderes übertragen werden.
Bei den aktuellen XGIMI-Modellen haben uns besonders Mira, Mira Pro und Aura 2 GTV gefallen. Neben Optik und Funktionalität fällt insbesondere das niedrige Betriebsgeräusch auf.
Einen anderen Ansatz verfolgt der XGIMI Elfin Flip 4K. Das kompakte Gerät lässt sich von Raum zu Raum mitnehmen und eignet sich damit eher für flexible als für fest installierte Projektion.
Die Modellnummer allein ist keine verlässliche Grundlage für eine Kaufentscheidung. Nach unserem ersten Eindruck verdient der EPSON EH-LS7000 einen direkten Vergleich mit größeren Modellen. Das Gehäuse ist kompakter und das Gerät leiser, ohne dass sich daraus automatisch ein entsprechend kleinerer Bildeindruck ableiten lässt.
Die Kompromisse liegen vor allem bei der Installation: Es gibt keinen motorischen Zoom, die Objektivverstellung ist nicht motorisiert und der Lens-Shift-Bereich fällt kleiner aus als bei den besonders flexiblen EPSON-Modellen.
EH-LS7000 und EH-LS7500 unterscheiden sich in der Optik; der LS7500 ist die Kurzdistanzvariante. Die Aufstellung muss deshalb für jedes Modell gesondert geprüft werden. Eine Kombination mit einer passenden Hochkontrastleinwand kann ein attraktives Gesamtpaket ergeben.
Ein großes Bild besteht nicht nur aus einem Projektor. Leinwand, Kabel, Halterung und weiteres Zubehör müssen zur Installation passen. Deshalb bereiten wir komplette Zusammenstellungen vor, statt Geräte ausschließlich isoliert zu betrachten.
Über die TARGOBANK stehen für verschiedene Produkte und Pakete Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Einzelne im Video genannte Monatsraten sind keine allgemeingültige Kondition; maßgeblich sind immer Preis, Laufzeit und das konkrete Angebot.
Die aktuellen Rahmenbedingungen finden Sie auf unserer Seite zur Finanzierung.
Eine häufige Frage betrifft die Kombination aktueller Projektoren – beispielsweise der Titan-Noir-Reihe – mit einem externen Bildprozessor. Inzwischen haben wir eine erste Installation mit einem Lumagen Videoprozessor erfolgreich umgesetzt.
Bei der gezeigten Kombination konnten wir keine 3D-LUT erstellen. Wird der Projektor jedoch sauber auf SDR mit BT.2020-Farbraum kalibriert, lassen sich Gamma-Verlauf und Tone Mapping des Prozessors weiterhin gezielt nutzen.
Tone Mapping und Gamma lassen sich auf Projektor, Leinwand und Raum abstimmen.
Nichtlineares Strecken und zusätzliche Formatoptionen erleichtern den Betrieb einer Cinemascope-Leinwand.
Bei madVR können Streaming-Untertitel in den sichtbaren Bereich einer 21:9-Leinwand verschoben werden.
Bei einer Kundeninstallation wurde ein Titan Noir Ultra Max zusammen mit Lumagen an einer mehr als drei Meter breiten 21:9-Leinwand eingesetzt. Die Kalibrierung übernahm Ralf Lulay. Mehr zum Vorgehen finden Sie auf unserer Seite zur professionellen Projektor-Kalibrierung.
In Studio 3 haben wir den Arcam AVA35 eingebaut. Die zuvor eingesetzte StormAudio Fusion bleibt bei uns, erhält jedoch eine andere Vorführumgebung.
Der AVA35 verwendet Class-G-Endstufen und enthält Dirac Live. Zusätzliche Funktionen wie Dirac Live Bass Control oder Dirac Live ART benötigen gegebenenfalls separate Lizenzen. Welche Erweiterung sinnvoll ist, hängt vom Lautsprechersystem und dem gewünschten Ausbau ab.
Bei Arcam steht AVA für „Audio Video Amplifier“. Mit der AVA Cinema Remote hat die Bezeichnung nichts zu tun.
Der AVA15 nutzt digitale Endstufen, unterstützt jedoch kein Auro-3D. AVA25 und AVA35 bieten weitere Ausbaustufen.
Das Display zeigt Betriebsinformationen und Musikcover. Roon-Unterstützung und Internetradio sind ebenfalls integriert.
Bei der ersten Inbetriebnahme ließ sich der Verstärker ohne auffällige HDMI-Handshake-Probleme einrichten. Das ist ein erster Praxiseindruck und kein Langzeittest mit sämtlichen Zuspielern.
Unsere Vorführanlage arbeitet in einer 5.1.4-Konfiguration mit Lautsprechern aus der DALI Opticon MK2-Serie, ergänzt um DALI Fazon Sat.
Für den 14. November 2026 ist ein Besuch von Dave McKendry angekündigt. Am Vormittag ist „Visions of Sound“ bei GROBI mit Christoph Diekmann und Dave McKendry geplant. Am Abend soll ein Live-Erlebnis im Alten Rathaus Kaarst folgen.
In unserer GROBI-App für Apple TV und iPhone stehen kurze Musikausschnitte bereit, teilweise in Dolby Atmos. Musiker und Produzenten können uns geeignete Ausschnitte zur Prüfung über das Kontaktformular anbieten.
Zusammen mit ArtiLED bereiten wir neue Layouts und bewegte Lichtfunktionen vor. Licht soll dabei nicht nur dekorativ eingesetzt werden, sondern Teil der Raumgestaltung und des Erlebnisses sein.
Auch ausführliche Berichte aus realisierten Kundenkinos sollen wieder häufiger erscheinen. Zusammen mit Holger Franz planen wir eine Tour durch Süddeutschland, um mehrere Projekte persönlich zu besuchen und vorzustellen.
Der rote Faden dieser Neuigkeiten ist einfach: Entscheiden Sie nicht allein nach Produktnamen oder einer vermeintlichen Hierarchie im Datenblatt. Ein kompakteres Modell kann im direkten Vergleich überzeugen, neue Software kann einen umständlichen Ablauf verbessern und ein gut abgestimmtes Paket kann mehr bringen als ein teureres Einzelgerät.
In unseren Studios in Kaarst können Sie unterschiedliche Projektions-, Ton- und Steuerungslösungen vergleichen. Entscheidend ist eine Zusammenstellung, die zu Ihrem Raum, Ihren Anforderungen und Ihrem Alltag passt.
Ob Projektor, Bildprozessor, AV-Verstärker oder Steuerung: Wir helfen Ihnen, die passenden Komponenten sinnvoll zu vergleichen und auf Ihren Raum abzustimmen.
Ob erste Idee oder konkrete Umsetzung – wir unterstützen Sie persönlich und mit Erfahrung.