Heimkino-Neuigkeiten · Oktober 2026
AVA und KNX, neue Firmware, EPSON-Projektoren und Arcam in Studio 3: Unser Herbst-Update verbindet Neuigkeiten mit ersten Erfahrungen aus der GROBI-Ausstellung.
Neuigkeiten aus unserer Ausstellung
Eine Fernbedienung, die auch Gebäudetechnik einbindet. Softwareupdates, die zwei praktische Hisense LaserTV-Probleme lösen. Neue EPSON-Projektoren und ein Arcam-Verstärker, der bei unserer ersten Inbetriebnahme sehr beeindruckt in Qualität, Bedienung und Klang.
Am 2. Oktober 2026 haben wir die Software verschiedener ausgestellter Produkte aktualisiert, neue Geräte eingebaut und Kombinationen ausprobiert. Hier ordnen wir die Neuigkeiten ein und zeigen, worauf Sie bei Ihrer eigenen Anlage achten sollten.
GROBI Video
Das Herbst-Update im Video
Patrick und das GROBI Verkaufsteam zeigen die Neuigkeiten und berichten von ihren ersten Erfahrungen direkt aus der GROBI-Ausstellung.
Das Wichtigste auf einen Blick
Steuerung gemeinsam planen
Die gezeigte AVA-KNX-Anbindung nutzt den Brain und setzt Kenntnisse der bestehenden Installation voraus. Wir beraten Sie gerne.
Firmware modellgenau prüfen
Hisense-Updates können 3D und Leinwandsteuerung verbessern. Bei R_volution hängen Android-Version und Funktionen vom Playermodell ab.
Bild und Installation abwägen
Der EPSON LS7000 hat uns im ersten Vergleich überzeugt. Ende Oktober treffen die ersten Geräte bei uns ein.
Das Gesamtsystem zählt
Kalibrierung, Bildprozessor, Leinwand und Raumakustik gehören ebenso zur Auswahl wie Projektor und Verstärker.
AVA Cinema Remote: Heimkino und KNX gemeinsam steuern
Bei der AVA Cinema Remote haben sich anfangs einige Gemüter erhitzt. Eine Fernbedienung, um drei Geräte ein- und auszuschalten? Dafür wäre das Thema tatsächlich etwas zu groß aufgezogen und der Preis zu hoch. Aber genau darum geht es eben nicht.
Mit dem letzten Update 3.0 ist die Funktionserweiterung noch einmal deutlich vergrössert worden. Die Philips-Hue-Integration ist inzwischen vorhanden, auch ein OPPO lässt sich steuern. Der nächste wichtige Schritt ist jetzt KNX. Dennis hat sich die Konfiguration bei uns genauer vorgenommen und die erste Funktion eingerichtet: Das Licht im Raum lässt sich über AVA und KNX ein- und ausschalten. Und zwar richtig flott. Tastendruck, Licht an. Tastendruck, Licht aus.
KNX in unserer Installation: mit AVA Brain
Eine wichtige Ergänzung darf dabei nicht untergehen: Für die im Video gezeigte KNX-Einbindung setzen wir den AVA Nano Brain ein. Die Fernbedienung allein bildet diese konkrete Konfiguration nicht ab. Welche Komponenten Ihre Installation benötigt, klären wir anhand des Projekts und des aktuellen AVA-Softwarestands.
Wer das System später beispielsweise über ein Tablet bedienen möchte, kann nach der Freischaltung mit dem AVA Nano Brain weiterarbeiten. Bei der im Video beschriebenen Freischaltung wird zunächst die AVA-Fernbedienung benötigt.
Die Einrichtung setzt KNX-Kenntnisse voraus
Die KNX-Implementierung funktioniert und lässt sich ordentlich konfigurieren. Trotzdem ist das nichts, was man völlig ohne Vorbereitung mal eben nebenbei erledigt. Dennis hat dafür auch eine richtige KNX-Schulung gemacht. Diese Grundlage hilft enorm, wenn in der Konfiguration plötzlich Gruppenadressen, Aktionsknöpfe und Statusrückmeldungen auftauchen.
- Die KNX-Topologie sollte Ihnen vertraut sein.
- Sie müssen wissen, welche Gruppenadressen für die jeweiligen Funktionen zuständig sind.
- Aktionen und Rückmeldungen müssen sinnvoll zugeordnet werden.
- Die bestehende Installation sollte nachvollziehbar dokumentiert sein.
Wer sich mit dem Standard grundsätzlich beschäftigen möchte, findet bei der KNX Association weitere Informationen.
Unsere Anlage ist über Jahre gewachsen. Angefangen haben wir mit Crestron, später kamen KNX-Komponenten hinzu. Dazu gehören Rollläden, verschiedene Lichtsysteme und Klimatechnik, kombiniert mit unserer Alarmanlage. Das ist also deutlich komplexer als eine einzelne Lampe.
Genau darin steckt das Potenzial: AVA soll nicht nur Unterhaltungselektronik bedienen, sondern auch passende Funktionen im Raum zusammenführen. Für technisch versierte Kunden können wir dank unserer Vereinbarung mit AVA die entsprechenden Möglichkeiten freischalten. Bei Fragen zu Ihrer Installation beraten wir Sie zu den nötigen Voraussetzungen.
R_volution: Firmware, Updateprüfung und Android-Versionen
Auch bei R_volution gibt es neue Software.
Unser praktischer Hinweis: Aktivieren Sie die automatische Updateprüfung, wenn Sie über neue Firmware informiert werden möchten. Das System prüft dann selbstständig auf Updates und lädt sie im Hintergrund.
So finden Sie die Update-Einstellungen
- Öffnen Sie die Konfiguration.
- Gehen Sie in den Bereich „Verschiedenes“.
- Wählen Sie „Firmware aktualisieren“.
- Aktivieren Sie die automatischen Aktualisierungen.
- Entscheiden Sie zusätzlich, ob Betaversionen berücksichtigt oder ignoriert werden sollen.
Bei uns werden auch Betaversionen getestet. Wer seine Anlage lieber ausschließlich mit regulär freigegebener Software betreiben möchte, sollte „Betaversionen ignorieren“ auf „Ja“ stellen. Das ist eine andere Entscheidung als die automatische Updateprüfung selbst.
Was sich mit der neuen Software ändert
Die Firmwarehinweise betreffen unter anderem PlayerMini, PlayerOne 8K und PlayerPro 8K mit Amlogic-Chipsatz. Die im Video angesprochene Umstellung auf Android 14 darf jedoch nicht auf alle Player übertragen werden: Der Hersteller führt für PlayerMini, PlayerOne 8K und PlayerPro 8K weiterhin Android 11 auf. Beim PlayerPro 8K TV nennt er Android 14 und Android TV 14. Prüfen Sie deshalb immer das genaue Modell und die zugehörigen Versionshinweise. Im Update sprechen wir außerdem über folgende, je nach Modell und Softwarestand unterschiedliche Verbesserungen:
- Verschiedene Funktionen reagieren schneller.
- Je nach Modell lässt sich die KI-Bildqualität auch während der Filmwiedergabe aufrufen.
- Der Start bestimmter App-Funktionen wurde beschleunigt.
- Die Synchronisation zwischen mehreren Geräten wurde weiter optimiert.
- Einzelfehler und Probleme bestimmter Gerätekombinationen wurden bearbeitet.
Eine lange Fehlerliste in den Versionshinweisen bedeutet übrigens nicht, dass vorher grundsätzlich nichts funktioniert hätte. Diese Geräte werden weltweit eingesetzt. Entsprechend kommen Rückmeldungen aus unterschiedlichen Ländern, Netzwerken und Gerätekombinationen zusammen. R_volution nimmt dieses Feedback ernst und arbeitet solche Fälle in die Software ein.
Die ausführlichen Änderungen mit der Software Version 260804_0926_r24:
Hisense: Updates für 3D und die motorische Bodenleinwand
Bei Hisense gibt es zwei Verbesserungen, auf die wir schon länger gewartet haben. Die eine betrifft die 3D-Wiedergabe, die andere die Steuerung einer motorischen Bodenleinwand.
3D: Das Auflösungsproblem wird korrigiert
Bei betroffenen Hisense-Modellen wurde 3D nicht mit der erwarteten vollen Full-HD-Auflösung wiedergegeben. Statt 1080 Zeilen waren es nur 540. Dazu waren wir bereits längere Zeit mit Hisense im Austausch.
Die im Video besprochene Software korrigiert diesen Fehler beim gezeigten Gerät. Beim gezeigten Gerät erkennen wir den besprochenen Stand an der Versionsendung 9.61. Prüfen Sie im Menü zur Systemaktualisierung, welche Software installiert ist, und suchen Sie gegebenenfalls nach einer neueren Version.
Ein gelber Rahmen in der Oberfläche ist außerdem ein schneller optischer Hinweis darauf, dass bereits die neuere Betriebssystemvariante installiert ist. Er ersetzt aber nicht die genaue Versionsprüfung: Auch innerhalb dieser neuen Oberfläche kann es weitere Zwischenupdates geben.
„Bildschirmsynchronisation“ steuert die Bodenleinwand
Die zweite Verbesserung finden Sie unter Lasereinstellung > Bildschirmsynchronisation. Der Name klingt zunächst eher danach, als könne man sein Handy spiegeln. Gemeint ist hier aber die Abstimmung zwischen Projektor und motorischer Leinwand.
Eine passende motorische Bodenleinwand lässt sich über eine Klinken-USB-Verbindung mit dem Hisense-Projektor kombinieren. Beim Einschalten fährt die Leinwand dann automatisch hoch. Diese Triggerfunktion hat im Wesentlichen schon vorher gut funktioniert.
Beim Ausschalten sah es anders aus: Der Projektor war aus, aber die Leinwand blieb stehen. Und zwar ziemlich genau fünf Minuten. Das ist insbesondere dann unpraktisch, wenn die Leinwand ein Fenster verdeckt oder der Raum anschließend wieder frei sein soll.
Bei unserer gezeigten Kombination fährt mit der neuen Software und aktivierter Bildschirmsynchronisation die Leinwand direkt beim Ausschalten des Projektors wieder herunter. Eine kleine Menüoption, aber im Alltag eine ausgesprochen erfreuliche Verbesserung.
Die Updates kommen schubweise
Falls Ihnen noch kein Update angeboten wird, obwohl Ihr Modell dazugehört, kann dies am schrittweisen Rollout liegen. Hisense verteilt die Software in Wellen. Das kann sich über mehrere Wochen ziehen.
In der im Video besprochenen Übersicht werden unter anderem L9Q und L9Q Pro, PX3 und PX3 Pro, PX4 Pro, PT1 und PT1 SE, PL2, Modelle der M2-Reihe sowie die C2-Serie aufgeführt. Für den XR10 ist eine andere Softwareversion mit der Endung 909 vorgesehen. Die Versionsnummer 961 lässt sich deshalb nicht pauschal auf jedes Hisense-Gerät übertragen.
Entscheidend sind immer das konkrete Modell, die dafür vorgesehene Software und der jeweilige Stand der Verteilung.
XGIMI: leise LaserTVs, mobile Projektion und Herbstaktionen
Bei den neuen XGIMI-Modellen haben es uns besonders Mira, Mira Pro und Aura 2 GTV angetan. Nicht nur wegen der Optik, sondern auch wegen der Funktionalität.
Der Aura 2 GTV ist das Modell mit der charakteristischen Klappe. Mira und Mira Pro kommen ohne diese Konstruktion aus. Was alle drei aus unserer Erfahrung gemeinsam haben: Sie sind ausgesprochen leise.
Für alle, die auf Betriebsgeräusche besonders empfindlich reagieren, ist das ein wichtiger Punkt. Gerade in ruhigen Filmszenen gehört das Betriebsgeräusch zur Beurteilung des Gesamtsystems.
Für den Aura 2 GTV wurde Anfang Oktober eine zeitlich begrenzte Aktion angeboten. Auch Mira und Mira Pro sind aus unserer Sicht hinsichtlich Preis und Leistung sehr interessante Kandidaten. Die konkreten Angebote und ihre Verfügbarkeit finden Sie im Shop.
Elfin Flip 4K: von Raum zu Raum mitnehmen
Wer nicht fest an einem Standort projizieren möchte, sollte sich den XGIMI Elfin Flip 4K näher ansehen. Das kompakte Gerät lässt sich bequem von Raum zu Raum mitnehmen oder auch einmal nach draußen tragen.
Das ist ein anderer Ansatz als ein fest installierter Heimkinoprojektor: Hier steht die flexible Nutzung im Vordergrund. Alle Daten dazu und die Möglichkeit, das Gerät bei uns kennenzulernen, gibt es ebenfalls über unseren Shop und unsere Ausstellung.
EPSON EH-LS7000 und EH-LS7500: Bild und Installation vergleichen
Bei der Markteinführung der neuen EPSON-Projektoren lief nicht alles besonders übersichtlich. LS7000 und LS7500 waren zum Zeitpunkt unseres Updates noch nicht in der Ausstellung; die Verfügbarkeit wurde für Ende Oktober erwartet. Unsere ersten Eindrücke konnten wir aber bereits sammeln.
Die Modellnummer allein ist keine verlässliche Grundlage für die Kaufentscheidung. Wer 7000 liest, denkt schnell, dass ein 9000er, 11000er, 12000er oder QB1000 automatisch die wesentlich interessantere Wahl sein müsste. So einfach ist es nicht.
Nach unserem ersten Eindruck verdient der LS7000 einen direkten Vergleich mit den größeren Modellen. Das Gehäuse ist kleiner, das Gerät ist leiser, aber daraus lässt sich nicht ableiten, dass beim Bild entsprechend weniger passiert.
Viel Bild fürs Geld, besonders im passenden Leinwandpaket
Wir planen bereits Kombinationen mit einer Hochkontrastleinwand. Ein leiser, heller LCD-Laserprojektor zusammen mit einer passenden Leinwand kann ein ausgesprochen attraktives Gesamtpaket ergeben.
Bei unserem ersten Vergleich fiel uns beim EPSON kein störendes Laser-Speckle auf. Diese Beobachtung bezieht sich auf die gezeigte Kombination aus Projektor und Leinwand. Die Kombination aus Bild, Betriebsgeräusch und Gesamtpreis hat uns im ersten Vergleich positiv überrascht.
Das bedeutet nicht, dass die größeren EPSON-Modelle keinen Sinn mehr hätten. Natürlich gibt es weiterhin Kunden und Installationen, für die sie die bessere Lösung sind. Aber vor einer Entscheidung nur anhand der Modellhierarchie lohnt sich ein direkter Vergleich unbedingt.
Die Kompromisse liegen vor allem bei der Installation
Der neue EPSON ist nicht das Gerät, das in jeder Hinsicht alles bietet. Die Einsparungen sind durchaus erkennbar:
- Es gibt keinen motorischen Zoom.
- Die Objektivverstellung bietet nicht die motorisierten Möglichkeiten der größeren Modelle.
- Der Lens-Shift-Bereich fällt kleiner aus, als wir es von den besonders flexiblen EPSON-Modellen gewohnt sind.
Der interessante Punkt ist: Das betrifft Funktionen, die man bei einer festen Installation häufig nur einmal braucht. Wenn der Projektor richtig montiert und eingestellt ist, zählt anschließend vor allem das Bild.
Wenn die Installationsmöglichkeiten zu Ihrem Raum passen, sollten Sie das Modell nach unserem ersten Eindruck in die engere Auswahl nehmen. Wer dagegen große Verstellbereiche oder motorisierte Komfortfunktionen benötigt, muss diese Anforderungen vor dem Kauf sauber prüfen.
Die Installationsaussagen oben beziehen sich auf den LS7000. EH-LS7000 und EH-LS7500 unterscheiden sich in der Optik: Der LS7500 ist die Kurzdistanzvariante. Prüfen Sie die Aufstellung deshalb für jedes Modell gesondert. Die genannten Lieferaussichten entsprechen unserem Stand vom 2. Oktober 2026.
Finanzierung und Pakete: das komplette System mitdenken
Ein großes Bild besteht nicht nur aus einem Projektor. Dazu kommen eine passende Leinwand, Kabel und gegebenenfalls weiteres Zubehör. Deshalb haben wir neue Pakete gerechnet und vorbereitet, statt nur einzelne Geräte isoliert anzubieten.
Zusammen mit der TARGOBANK gibt es Finanzierungsmöglichkeiten für verschiedene Produkte und Zusammenstellungen, nicht nur für XGIMI. Einzelne gezeigte Beispiele lagen bei Raten um knapp 20 Euro. Das ist allerdings keine allgemeingültige Zusage: Die vollständigen Konditionen des jeweiligen Angebots gehören immer dazu und stehen auf unserer Website.
Außerdem war ein neues Tool für die Homepage in Vorbereitung, mit dem Sie mehr Komponenten zu Paketen kombinieren können. Projektor, Leinwand, Kabel und Zubehör sollen sich damit einfacher zusammenstellen lassen.
Gerade bei einer festen Installation ist das wichtig. Ein attraktiver Einzelpreis nützt wenig, wenn anschließend die Leinwand nicht zum Raum passt oder eine benötigte Verbindung fehlt.
Projektor und passende Heimkinoleinwand sollten gemeinsam geplant werden. Informationen zur Finanzierung finden Sie unter Zahlungsarten.
Kalibrierungsservice: neue Projektoren mit Lumagen und madVR kombinieren
Eine Frage kam in letzter Zeit häufig: Was lässt sich bei den neueren Projektoren, etwa der Titan-Noir-Reihe in ihren verschiedenen Ausbaustufen, mit einem externen Bildprozessor erreichen?
Darauf wollten wir keine schnelle Antwort ohne praktische Grundlage geben. Inzwischen gibt es die erste erfolgreiche Installation mit einem Lumagen Videoprozessor. Unser Eindruck: Die Kombination funktioniert sehr gut, allerdings mit Einschränkungen.
Auch ohne 3D-LUT gibt es sinnvolle Verbesserungen
Bei der konkret gezeigten Kombination konnten wir zum Zeitpunkt unseres Updates keine 3D-LUT erstellen. Daraus lässt sich keine allgemeine Aussage über sämtliche Projektoren oder Bildprozessoren ableiten. Das heißt aber nicht, dass ein Bildprozessor damit nutzlos wäre. Hier beraten wir Sie gerne.
Wird der Projektor sauber auf SDR mit BT.2020-Farbraum kalibriert, lassen sich die Möglichkeiten des Prozessors gezielt nutzen. Interessant sind dabei insbesondere der Gamma-Verlauf und das Tone Mapping, also die Anpassung der Bildinhalte an die Möglichkeiten des Projektionssystems.
Dazu kommen Funktionen, die nicht unmittelbar die Bildqualität verbessern, aber den Betrieb angenehmer machen:
- Nichtlineares Strecken von Bildinhalten für eine 21:9-Leinwand.
- Zusätzliche Möglichkeiten zur Formatfüllung.
- Bei madVR die Möglichkeit, Streaming-Untertitel wieder in den sichtbaren Bereich einer 21:9-Leinwand zu holen.
Diese Komfortfunktionen sollte man vom eigentlichen Bildgewinn unterscheiden. Der Nutzen liegt also nicht nur darin, ein Bild breiter zu ziehen, sondern auch in einer sauber abgestimmten Bildverarbeitung.
Ein Praxisbeispiel mit mehr als drei Metern Bildbreite
Der Kunde unserer ersten Installation hatte zuvor einen SONY-Projektor zusammen mit Lumagen eingesetzt. Nach einem Vergleich bei uns entschied er sich für einen Titan Noir Ultra Max RGB LaserProjektor. Seine 21:9-Leinwand ist über drei Meter breit.
Ralf Lulay, mit dem wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten und der Lumagen in Deutschland an Fachhändler vertreibt, hat vor Ort kalibriert. Die ersten Rückmeldungen waren ausgesprochen positiv.
Genau solche Kombinationen eröffnen neue Möglichkeiten beim Verhältnis von Preis und Bildleistung. Nach unserer Erfahrung lohnt es sich, einen modernen Projektor mit externem Bildprozessor als Gesamtpaket mit einem höherpreisigen Einzelprojektor zu vergleichen. Einen pauschalen Sieger gibt es daraus aber nicht: Raum, Leinwand, Kalibrierung und gewünschte Funktionen müssen zusammenpassen.
Wir bereiten unsere Demogeräte schrittweise für solche Vorführungen vor. Einen festen Termin gab es dafür noch nicht. Uns ist wichtiger, dass die Kombination sauber eingerichtet ist, als möglichst schnell eine halbfertige Antwort zu liefern.
Mehr zum Vorgehen finden Sie auf unserer Seite zur professionellen Projektor-Kalibrierung.
Arcam AVA35: erster Praxiseindruck in Studio 3
In Studio 3 haben wir den Arcam AVA35 Receiver eingebaut. Die zuvor eingesetzte StormAudio Fusion bleibt bei uns, bekommt aber eine andere Umgebung, in der wir ihre Möglichkeiten besser ausschöpfen können.
Der Arcam AVA35 bringt neue Class-G-Endstufen mit. Außerdem ist Dirac bereits enthalten. Hier muss man aber zwischen der enthaltenen Grundfunktion und zusätzlichen Lizenzen unterscheiden.
Dirac ist dabei, Erweiterungen sind separat
Die Standard-Raumkorrektur ist vorhanden. Zusätzliche Funktionen wie Dirac Live Bass Control und Dirac Live ART müssen gegebenenfalls separat gekauft werden. Im Gespräch wurde für den maximalen Ausbau eine Größenordnung von etwa 700 Euro genannt. Welche Lizenz Sie benötigen und was sie aktuell kostet, muss für Ihre konkrete Konfiguration geprüft werden.
Informationen zu den verschiedenen Verfahren finden Sie auch direkt bei Dirac.
AVA15, AVA25 und AVA35 sind nicht mit der AVA Remote zu verwechseln
Bei Arcam steht AVA für „Audio Video Amplifier“. Mit der AVA Cinema Remote hat diese Bezeichnung also nichts zu tun.
Neben dem Arcam AVA35 haben wir auch Arcam AVA15 und Arcam AVA25 verfügbar. Der AVA15 ist besonders interessant, weil er in einer Preisklasse antritt, in der auch Geräte von Denon und Marantz zu finden sind. Er besitzt neue digitale Endstufen, unterstützt aber kein Auro-3D.
Wer Auro-3D bei uns kennengelernt hat und das unbedingt zu Hause nutzen möchte, sollte die Ausstattung der höheren Modelle berücksichtigen. Zwischen AVA15 und AVA35 liegt dafür noch der AVA25 als weitere Option.
Farbdisplay, Streaming und ein erfreulicher erster HDMI-Eindruck
Das Farbdisplay erleichtert den Überblick über Betriebsinformationen und Musikwiedergabe. Es zeigt nicht nur einfache Betriebsinformationen, sondern kann beim Musikstreaming auch Cover darstellen. Dazu kommen Roon-Unterstützung und integriertes Internetradio mit ablegbaren Sendern.
Für die Einrichtung gibt es außerdem grafische Animationen. Die grafische Darstellung ergänzt die Einrichtung um eine anschauliche Benutzerführung.
Wichtiger war uns allerdings der technische Start. Bei älteren Arcam-Generationen hatten wir nicht durchgehend gute Erfahrungen mit HDMI und Software gemacht. Hier war unser erster Eindruck deutlich besser: Der Verstärker ließ sich anschließen und einrichten und lief in unserer Kombination ohne Auffälligkeiten. Bei unserer Inbetriebnahme gab es kein HDMI-Handshake-Problem.
Das ist ein erster Praxiseindruck und kein Langzeittest mit sämtlichen Zuspielern.
Unsere Vorführanlage in Studio 3
Wir betreiben den Arcam dort mit einer vergleichsweise bezahlbaren DALI-Anlage in 5.1.4-Konfiguration. Eingesetzt werden Lautsprecher der Opticon-MK2-Reihe, darunter Opticon 6, Opticon Vokal und Opticon 3, ergänzt um DALI Fazon Sat.
Damit können wir verschiedene Tonformate an einer Anlage vorführen, deren Zusammenstellung für viele Heimkinointeressierte praxisnah ist.
Musik in Dolby Atmos und ein gemeinsamer Abend mit Dave McKendry
Neben der Technik gehört für uns auch die Musik dazu. Für den 14. November 2026 wurde ein Besuch von Dave McKendry angekündigt. Der irische Sänger und Musiker tritt sowohl mit größerer Besetzung als auch allein mit seiner Gitarre auf.
Geplant waren zwei Programmpunkte in Kaarst:
- Am Vormittag „Visions of Sound“ bei uns mit Christoph Diekmann und Dave McKendry.
- Am Abend ein gemeinsames Live-Erlebnis im Alten Rathaus bei freiem Eintritt.
Als voraussichtliche Uhrzeit für den Abend wurde etwa 19 Uhr genannt. Die endgültigen Angaben sollten anschließend auf unserer Homepage veröffentlicht werden.
Die GROBI-App als musikalische Kostprobe
In unserer GROBI-App für Apple TV und auf dem iPhone gibt es kurze Musik-Ausschnitte. Auch von Dave McKendry sind Inhalte vorhanden; bei uns werden zwei seiner Alben angeboten. Die musikalischen Kostproben lassen sich teilweise in Dolby Atmos erleben.
Wir würden gern viel häufiger neue Ausschnitte ergänzen. Leider kommen passende Inhalte nicht so schnell aus der Musikindustrie, wie wir uns das wünschen.
Deshalb auch unser Angebot an Musiker und Produzenten: Wenn Sie Material in Dolby Atmos produzieren und einen Ausschnitt von ein oder zwei Minuten bereitstellen möchten, können Sie uns diesen schicken. Wir können ihn kostenlos veröffentlichen und auf Ihre Seite verweisen. Falls Sie zusätzlich eine physische Veröffentlichung anbieten, stellen Sie uns diese gern für unseren Shop vor.
Dass wir diesen Bereich konsequent ausbauen, freut uns besonders. Wir wurden zum dritten Mal in Folge als „Retailer of the Year“ ausgezeichnet und halten weiterhin eine umfangreiche Auswahl entsprechender Musiktitel bereit.
Neue Lichtfunktionen und weitere Projekte aus echten Heimkinos
Auch bei unserer Beleuchtung passiert etwas. Zusammen mit ArtiLED werden neue Layouts und bewegte Lichtfunktionen vorbereitet. Erste Effekte, einschließlich Blitz- und Unwetterszenen, sind bereits vorhanden.
Hier geht es nicht nur darum, irgendwo einen LED-Streifen einzuschalten. Das Licht soll Teil der Raumgestaltung und des Erlebnisses werden. Weitere Funktionen und eine ausführlichere Vorstellung waren bis zum Jahresende geplant. Wer sich für solche Lösungen interessiert, kann uns per E-Mail ansprechen.
Außerhalb des Heimkinos unterstützen wir außerdem eine Tattoo-Veranstaltung in Kaarst am 24. und 25. Oktober 2026. Dennis ist dort beteiligt, und wir kümmern uns unter anderem um Projektor und Kamera. Auch solche lokalen Projekte gehören bei uns gelegentlich dazu.
Warum es zuletzt weniger Heimkino-Projektberichte gab
Eine Frage möchten wir offen beantworten: Warum erscheinen zuletzt weniger ausführliche Berichte aus realisierten Kundenkinos?
Es fehlt nicht an Projekten oder an Lust darauf. Diese Besuche gehören nach wie vor zu unseren liebsten Aufgaben. Aber sie kommen zusätzlich zum täglichen Geschäft. Gleichzeitig mussten wir in den vergangenen Monaten viel Arbeit in regulatorische Anforderungen und Abläufe im Hintergrund stecken.
Wir beschäftigen uns aktuell mit 17 verschiedenen Vorschriften, jeweils mit weiteren Unterteilungen. Die Umsetzung der komplexen Vorgaben bindet Zeit und Aufmerksamkeit, die uns anschließend für Besuche und redaktionelle Projektberichte fehlen.
Mit Holger Franz ist deshalb eine Tour nach Süddeutschland in Planung, um wieder verschiedene Heimkinoprojekte persönlich zu besuchen und ausführlicher vorzustellen. Denn am Ende möchten wir genau das vermitteln, worum es bei dieser ganzen Technik geht: gutes Bild, guten Ton und das Vergnügen, die Tür zuzumachen und den Alltag für eine Weile draußen zu lassen.
Vergleichen lohnt sich mehr als Modellnummern lesen
Wenn sich durch diese Neuigkeiten ein roter Faden zieht, dann dieser: Entscheiden Sie nicht allein nach Produktnamen oder der vermeintlichen Hierarchie im Datenblatt. Auch ein kleiner eingeordnetes Modell kann im direkten Vergleich überzeugen. Neue Software kann wiederum einen umständlichen Ablauf verbessern. Und ein sinnvoll abgestimmtes Paket kann mehr bringen als ein teureres Einzelgerät.
Bei uns in Kaarst können Sie die unterschiedlichen Ansätze vergleichen: vom kompakten mobilen Projektor über Smart-TV-Projektoren und LaserTVs bis zu klassischen Heimkinoprojektoren und großen Profisystemen. Dazu kommen passender Ton, Steuerung, Leinwand und Kalibrierung.
Entscheidend ist eine Lösung, die zu Ihrem Raum, Ihren Anforderungen und Ihrem Alltag passt.
Die im Video besprochenen Angebote finden Sie im GROBI Shop. Für einen persönlichen Vergleich können Sie unsere Studios in Kaarst besuchen.
Welche Neuerungen passen zu Ihrem Heimkino?
Wir beraten Sie zu Projektor, Leinwand, Ton, Steuerung und Kalibrierung. Gemeinsam prüfen wir, welche Kombination zu Ihrem Raum passt und welche Updates für Ihre vorhandenen Geräte sinnvoll sind.